RTL-Countdown

12 Jahre ohne ÖSV-Sieg: Die 10 heißesten Sölden-Fakten

Ein Skifahrer in roter Jacke und Helm lächelt und hält Skistöcke im Schnee.
© Getty Images
Odermatt jagt gleich zwei Rekorde, Schwarz will Revanche und Österreich wartet seit Hirscher auf einen Heimsieg. Die Zahlen zum Weltcup-Auftakt.
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Zwölf Jahre wartet Österreich auf einen Heimsieg, Marco Odermatt kann gleich zwei Ski-Legenden einholen oder überholen. Und Marco Schwarz fehlten im Vorjahr gerade einmal 24 Hundertstel zum großen Coup. Vor dem Herren-Riesentorlauf in Sölden liefern die Statistiken reichlich Stoff. Das sind die zehn wichtigsten Zahlen vor dem Start auf dem Rettenbachgletscher.

Hirscher, Maier und die lange ÖSV-Durststrecke

1. Zwölf Jahre ohne Heimsieg. Marcel Hirscher gewann 2014 als bislang letzter Österreicher den Herren-Riesentorlauf in Sölden. Seitdem warten die ÖSV-Männer auf den nächsten Triumph auf dem Rettenbachgletscher.

2. Maier bleibt Österreichs Sölden-König. Hermann Maier gewann den Klassiker dreimal (1998, 2000 und 2005). Hirscher siegte nur einmal, stand allerdings insgesamt fünfmal auf dem Podest.

3. Zwei Jahre ohne Kristallkugel. Österreichs Männer gingen in den vergangenen beiden Weltcupwintern bei der Kugelvergabe leer aus. Dabei gelangen ihnen in der Vorsaison sechs Siege und 18 Podestplätze.

Odermatt kann Ski-Geschichte schreiben

4. Das 200. Rennen. Marco Odermatt bestreitet in Sölden seinen 200. Weltcupstart. Der Schweizer reist mit 54 Siegen an – genauso vielen wie Hermann Maier. Mit seinem nächsten Triumph würde er den Österreicher überholen und alleiniger Dritter der ewigen Männer-Bestenliste hinter Ingemar Stenmark (86) und Marcel Hirscher (67) werden.

5. Ligetys Rekord wackelt. Der Amerikaner Ted Ligety gewann viermal in Sölden. Odermatt triumphierte 2021, 2022 und 2025. Mit Sieg Nummer vier würde er den Rekord einstellen.

6. Von fünf Hundertsteln bis 2,75 Sekunden. Den größten Vorsprung bei einem Sölden-Riesentorlauf schaffte Ligety 2012 mit 2,75 Sekunden auf Manfred Mölgg. Den knappsten Sieg feierte Lucas Braathen 2020 mit nur fünf Hundertsteln Vorsprung auf Odermatt.

Schwarz und Brennsteiner wollen den Bann brechen

7. Nur 24 Hundertstel fehlten Schwarz. Marco Schwarz wurde im Vorjahr Zweiter hinter Odermatt. Der Kärntner hat den Slalom inzwischen aus seinem Programm gestrichen und konzentriert sich auf Riesentorlauf, Super-G und Abfahrt.

8. Drei Österreicher unter den besten sechs. Neben Schwarz überzeugten 2025 auch Stefan Brennsteiner als Vierter und Raphael Haaser auf Platz sechs. Beide zählen erneut zum ÖSV-Aufgebot.

9. Österreich jagt die 15. RTL-Kugel. In der historischen Riesentorlauf-Wertung führen die ÖSV-Männer mit 14 Kristallkugeln vor der Schweiz mit zwölf. Die bislang letzte österreichische gewann Hirscher 2019. In der vergangenen Saison holte Lucas Pinheiro Braathen die Kugel erstmals nach Brasilien.

10. Zwei ÖSV-Asse gleich zu Beginn. Stefan Brennsteiner geht mit Startnummer 2 ins Rennen, unmittelbar dahinter folgt Marco Schwarz (3). Titelverteidiger Odermatt startet mit Nummer 6.

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