England-Beben
114-mal schuldig! Weltmeister mit brisanter City-Ansage
Manchester City steckt mitten in einem der größten Finanzskandale des englischen Fußballs. Nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien wurde der Klub in 114 von 115 Fällen wegen Verstößen gegen die Finanzregularien der Premier League schuldig gesprochen. Das Strafmaß steht noch aus. Nun meldet sich mit Weltmeister Rodri einer der prägenden Spieler der erfolgreichen City-Ära zu Wort.
Rodri: "Niemand kann uns das nehmen"
Der Spanier, der im Sommer zum FC Barcelona wechselte, verteidigt die Erfolge seiner ehemaligen Mannschaft – selbst für den Fall, dass City Meistertitel aberkannt werden sollten.
"Was wir erreicht haben, kann uns niemand nehmen. Das ist etwas, das sich nicht mit Geld kaufen lässt, sondern mit Einsatz, mit Teamgeist und damit, dass wir jeden Tag Seite an Seite stehen", sagte Rodri.
Der 30-Jährige spielte von 2019 bis zum vergangenen Sommer für Manchester City und gewann mit dem Klub unter anderem vier Meisterschaften und 2023 die Champions League. Mit Spanien wurde er 2024 Europameister und 2026 Weltmeister.
Auch interessant
Vor dem Nations-League-Spiel Spaniens gegen England am Samstag in Wembley verwies Rodri auf die gemeinsamen Erfolge mit City: "Ich kann Ihnen versichern, dass alles verdient war."
City droht massive Strafe
Das Verfahren gegen Manchester City läuft bereits seit 2023 und betrifft mögliche Vergehen zwischen 2009 und 2018. Die Vorwürfe reichen von falschen Angaben zu Finanzen und Sponsoringeinnahmen bis zu unvollständigen Informationen über Trainer- und Spielergehälter.
Welche Konsequenzen der Schuldspruch hat, ist noch offen. Die von der Premier League eingesetzte Kommission hat das Strafmaß noch nicht verkündet. Manchester City hat zudem die Möglichkeit einer Beschwerde. Der Klub selbst hat die Vorwürfe während des gesamten Verfahrens zurückgewiesen.
Rodri glaubt an City
Der Weltmeister erinnert an ein früheres Verfahren gegen seinen Ex-Klub aus dem Jahr 2020. Damals sei City zunächst ebenfalls für schuldig befunden worden, die Entscheidung später aber aufgehoben worden.
"Wir haben an den Verein und an die Unschuld geglaubt, die der Verein stets beteuert hat, und am Ende wurden wir freigesprochen", sagte Rodri.
Deshalb hält er auch diesmal an seiner Überzeugung fest: "Ich glaube an das Rechtssystem, und ich glaube an die Unschuld des Vereins."
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden