Lange Wartezeiten
Erdogan-Fans von Behörden schikaniert?
Fans des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die sich auf den Weg nach Sarajevo zu dessen Wahlkampfauftritt gemacht haben, fühlen sich von den kroatischen Behörden schikaniert. "Wir sind auf die Grenze gekommen von Kroatien und sind auf einen Haufen Bussen gestoßen", berichtete ein Deutsch-Türke aus einem Bus in einem am Samstag auf Twitter verbreiteten Video.
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Ein Bus voller türkischer Erdogan-Fans habe sieben Stunden gewartet, andere fünf Stunden "nur weil sie die türkische Flagge gezeigt haben". Auch sein Bus sei am kroatisch-bosnischen Grenzübergang zweieinhalb bis drei Stunden gestanden: "Die haben uns richtig schikaniert hier." Doch das sei "völlig egal": Die Behörden könnten schikanieren wie sie "lustig" seien, tausende Menschen seien "voller Liebe im Herzen zu ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan" gefahren.
"Ganz normal"
Balkan-Kenner erklären allerdings, dass langes Warten an der kroatischen Grenze "ganz normal" sei. Kroatien bemühe sich besonders und kontrolliere die Grenze sehr gründlich. Das Ziel des EU-Mitgliedslandes sei ein Beitritt zum Schengenraum.
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