Lauda räumt Schumacher beste Erfolgschancen ein
"Es gibt Unterschiede zwischen den normalen Menschen und jenen, die mit der Gefahr leben. Erstere denken auf geradlinige Weise, in den anderen brennt das Feuer der Leistungsfähigkeit. Man weiß nie, was in ihrem Kopf geschieht. Manchmal gibt es einen Klick und sie sind wieder auf der Rennstrecke", meinte Lauda, der selbst nach einer zweijährigen Pause 1982 wieder in die Königsklasse des Motorsports zurückgekehrt war und zwei Jahre später seinen dritten und letzten WM-Titel holte.
"Wenn man Wettbewerb im Blut hat, erlischt diese Eigenschaft nie. Bei mir ist wieder ein Licht aufgeflammt. Ich glaube, dasselbe ist bei Michael geschehen. Er hat eine gute Entscheidung getroffen, sich wieder in ein F1-Auto zu setzen", erklärte der 61-Jährige.
Lauda rechnet mit positiven Auswirkungen durch "Schumis" Comeback auf die Formel 1. "Der Schumacher-Effekt wird bestimmt positiv sein, er wird aber maximal drei Rennen dauern. Danach wird alles von seinen Leistungen und jenen von Mercedes abhängen. Nicht einmal ein siebenmaliger Weltmeister kann sich den Regeln entziehen, dass ein gutes Auto für den Sieg wesentlich ist", betonte Lauda.
Zu den Spitzenteams der Saisons zählt laut Lauda Red Bull, Ferrari, McLaren und Mercedes. Als Favoriten betrachtet der Österreicher den neuen Ferrari-Piloten Fernando Alonso. "Dies könnte Alonsos Saison werden, sein Ferrari-Teamkollege Felipe Massa könnte ihm jedoch sehr nahe kommen", glaubt Lauda.
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