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Engstler und Jesionek als Wackelkandidaten?

von
ORF
© ORF/ Schafler
Start für die neue Mittags- und Vorabend-Schiene in ORF 2 am 24. September.
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Der ORF schiebt angeblich zwei seiner Publikumslieblinge aufs Abstellgleis. Lizzi Engstler und Reinhard Jesionek sollen den Moderatorenstuhl im Vorabend von ORF 2 räumen müssen, denn die Jahreszeiten-Magazine werden im Herbst durch ein neues Format ersetzt. Der ORF will die Personalie nicht kommentieren und verweist auf die eigene Programmpräsentation am 13. September.

Umbau
Aber fix ist, der erste große Schritt der inhaltlichen Neuausrichtung von ORF 2 erfolgt am 24. September. An diesem Montag startet das neue Mittagsmagazin und die neue Vorabendschiene. Und so sieht das neue Programm im Detail aus:

  • Heute Mittag, 13.15 Uhr: Das neue 45-minütige Mittagsmagazin läuft im Anschluss an die ZiB um 13 Uhr
  • Frisch gekocht mit Andi und Alex, 14.00 Uhr: Neuer Sendeplatz für die Koch-Show, bisher 13.15 Uhr
  • Heute in Österreich, 17.05 Uhr: Titel und Sendeplatz wie bisher
  • Heute Leben, 17.30 Uhr: Ersetzt die Jahreszeiten-Magazine wie Sommerzeit usw. Soll thematisch jünger und urbaner werden
  • Heute Konkret, 18.30 Uhr: Lief bisher unter konkret. Thematisch kaum Änderungen

Im Juli testete der ORF sowohl für das Mittags- als auch die Vorabendmagazine an die 30 Moderatoren. Dem Casting mussten sich auch alle aktuellen Präsentatoren stellen.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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