Debatte um Zutritt nur für Geimpfte

Neue Umfrage: Mehrheit ist für 1-G-Regel

CORONA: "PRÄSENTATION NEUER GUIDELINES FÜR ÄRZT:INNEN" / MÜCKSTEIN 
© APA/HERBERT NEUBAUER
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein will Geimpfte nur unter zwei Voraussetzungen bevorzugen.
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Wien. Für Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) sind für den Schritt hin zu einer 1-G-Regel, also weiteren Beschränkungen für Ungeimpfte, zwei Voraussetzungen nötig:

Zwei Voraussetzungen

Zum einen dürfe die Eindämmung der „prekären epidemiologischen Situation“ nicht mit gelinderen Mitteln möglich sein, zum anderen müsse jeder die Möglichkeit für den zweiten Stich gehabt haben.

Denn, um Ungeimpften den Zutritt zu bestimmten öffentlichen Räumen zu verbieten, müsse schon eine „gewisse Dramatik“ da sein. Außerdem hätten bis dato noch nicht alle die Möglichkeit gehabt, sich die zweite Impfung für die Vollimmunisierung abzuholen, so Mückstein: „Da kommen wir erst jetzt hin.“

"Sehr gute Immunität"

Auf die Frage, wie es sich bei der 1-G-Regel mit Genesenen verhalte, meinte Mückstein, dass diese sich mit einem Stich auffrischen müssten. Dann ist nämlich auch für diese Gruppe eine „sehr gute Immunität gegeben“, erklärte der Gesundheitsminister.

Interessant: In einer von ÖSTERREICH in Auftrag gegebenen Umfrage spricht sich mit 57 % eine Mehrheit für die 1-G-Regel aus.

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