"ÖSTERREICH" hat den aktuellen
Corona-Zahlen sinken weiter
Wien. Laut dem Sitzungsprotokoll der Ampelkommission hat sich der Lockdown im Osten Österreichs ausgezahlt: Die Neuinfektionsraten sind in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland deutlich gesunken.
Und dieser Trend sollte hier weitergehen. Das Burgenland hat den Antrag auf Orange-Schaltung gestellt. Dazu müsste das Land aber drei Wochen konstant unter einer Siebentages-Inzidenz von 100 liegen. Für Vorarlberg – die „Modellregion“ ist mittlerweile Hotspotgebiet – wird von einem weiteren „Fallanstieg ausgegangen“. Die übrigen Bundesländer sollten konstant bleiben.
Im Prognosezeitraum – die kommenden zwei Wochen – geht man von durchschnittlich 1.900 Fällen am Tag oder einer Siebentages-Inzidenz von 150 aus.
Burgenland und Niederösterreich sollten unter 100 liegen. Allerdings sei der Prognosewert für Wien zuletzt unterschätzt worden.
Die Cluster: Haushalt, Arbeit, Freizeit, Bildung
Ansteckungen. Die Siebentages-Inzidenz unter den 6- bis 14-Jährigen steigt derzeit weiter, während jener der über 85-Jährigen sinke. Die meisten Ansteckungen würden laut AGES-Clusteranalyse wieder einmal im „Haushalt“, gefolgt von Arbeit, Freizeit und Bildung entstehen.
In der Steiermark gibt es eine Plateaubildung und zuletzt wurden Bildungscluster – vier Schulen mussten geschlossen werden – sowie „Impfdurchbrüche“ in Pflegeheimen beobachtet.
Vorarlberg verzeichnete als einziges Bundesland einen Infektionsanstieg von 24 Prozent. Österreich bleibt rot geschaltet. Das könnte sich vor dem 19. Mai ändern.
Situation an Intensivstationen weiter angespannt
Am Freitag lagen 501 Patienten auf den ICU-Stationen – das ist ein Anstieg von fünf Personen. Insgesamt sind die Intensivauslastungen im Osten des Landes aber zum Glück zurückgegangen.
Die von der Ampel als rote Linie genannten 33 Prozent Covid-Patienten auf Intensivstationen wird aber weiterhin in Wien, Niederösterreich und Burgenland überschritten. In Niederösterreich und dem Burgenland könnte sie in den kommenden zwei Wochen unter diese Marke fallen. Auf hohem Niveau.
Auslastung. Die übrigen Bundesländer sind – bis auf Vorarlberg – relativ konstant. In Vorarlberg wird ein weiterer Anstieg auf den Intensivstationen prognostiziert. Im Land selber sieht man aber kein Problem bei der Auslastung.
Im Protokoll wird vermerkt, dass mehrere Bundesländer ihre Maximalauslastungen „nach oben korrigiert“ hätten.
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