2024
Terror-Alarm in Taylor Swifts Konzerte - Trauer um Richard Lugner
Trotz der Enttäuschung verwandelten zahlreiche "Swifties" die Wiener Innenstadt in eine spontane Fan-Zone: Gemeinsam wurde gesungen und gefeiert.
FPÖ schreibt bei Nationalratswahl Geschichte
Für ein politisches Beben sorgte die Nationalratswahl am 29. September. Erstmals wurde die FPÖ bei einer Nationalratswahl stimmenstärkste Partei. Mit 28,8 Prozent landeten die Freiheitlichen vor der ÖVP mit 26,3 Prozent und der SPÖ mit 21,1 Prozent. NEOS erreichten 9,2 Prozent, die Grünen 8,3 Prozent. Der Wahlsieg bedeutete allerdings nicht automatisch das Kanzleramt für FPÖ-Chef Herbert Kickl. Bundespräsident Alexander Van der Bellen beauftragte zunächst den damaligen Kanzler Karl Nehammer mit der Regierungsbildung.
Österreich trauert um Richard Lugner
Eine Nachricht bewegte im Sommer ganz Österreich: Richard Lugner starb im Alter von 91 Jahren. Der bekannte Bauunternehmer und Society-Star erlitt laut dem damaligen Bericht im Schlaf einen Herz-Kreislauf-Stillstand und konnte nicht mehr wiederbelebt werden. Mit seinen Opernball-Auftritten, prominenten Gästen und seiner unverwechselbaren Art hatte "Mörtel" über Jahrzehnte die österreichische Society geprägt.
Jahrhundert-Hochwasser trifft Österreich
Im September wurde vor allem Niederösterreich von einem verheerenden Hochwasser getroffen. Fünf Menschen kamen ums Leben, zahlreiche Gemeinden waren betroffen und das Bundesland wurde zum Katastrophengebiet erklärt. In besonders schwer erreichbaren Regionen war Hilfe teilweise nur noch mit Booten oder Hubschraubern möglich.
Trump schafft das Comeback
Auch international brachte 2024 eine politische Zäsur: Donald Trump gewann die US-Präsidentschaftswahl und sicherte sich damit eine zweite Amtszeit. Seine demokratische Kontrahentin Kamala Harris konnte seinen Wahlsieg nicht verhindern.
Ampel-Aus in Deutschland
Beim österreichischen Nachbarn Deutschland zerbrach unterdessen die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP nach monatelangen Auseinandersetzungen. Das politische Aus markierte einen weiteren großen Umbruch in Europa.
Von Klimaprotesten bis Kulturhauptstadt
Auch abseits der großen politischen Schlagzeilen brachte das Jahr Veränderungen. Die "Letzte Generation" stellte im Sommer ihre Protestaktionen ein. Als Gründe wurden unter anderem mangelnde Mobilisierung und Tausende Verwaltungsstrafverfahren genannt.
Positivere Nachrichten kamen aus dem Salzkammergut: Mit Bad Ischl Salzkammergut wurde erstmals eine gesamte alpine Region Kulturhauptstadt Europas. Insgesamt 23 Gemeinden schlossen sich dafür zu einem gemeinsamen Kulturraum zusammen.
2024 bleibt damit als Jahr der Gegensätze in Erinnerung: politische Umbrüche und dramatische Ereignisse auf der einen, kulturelle Höhepunkte und außergewöhnliche gesellschaftliche Momente auf der anderen Seite.
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