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Straße von Hormuz könnte in 7 Tagen wieder frei sein

Iran richtet Behörde zur Kontrolle der Hormuz-Straße ein
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Am Rande der UN-Generalversammlung in New York hat der Iran den USA überraschend einen Plan zur Beendigung des Krieges und zur Öffnung der Straße von Hormus vorgelegt.
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Am Donnerstag bestätigte das Weiße Haus Kontakte zu Teheran und erklärte über einen Sprecher: "Wir führen über die Vermittler positive und konstruktive Gespräche." US-Medien zufolge sieht das Angebot des Iran vor, die strategisch wichtige Straße von Hormus bereits sieben Tage nach einer Einigung wieder zu öffnen.

Verhandlungen über Bedingungen und Fristen

Irans Außenminister Abbas Araghtschi gab am Rande der UN-Generalversammlung an, dass der Vorschlag sofort umsetzbar sei, wenn Washington zustimme. Genaue Bedingungen nannte Araghtschi nicht. In der Vergangenheit verlangte der Iran jedoch die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, das Ende militärischer Aktionen sowie eine Aufhebung der US-Blockade gegen iranische Häfen und Schiffe.

Politische Lage in den USA

Sieben Monate nach Kriegsbeginn gerät US-Präsident Donald Trump vor den US-Parlamentswahlen am 3. November zunehmend unter Druck. Steigende Dieselpreise führen in den USA dazu, dass ein Exportstopp für Diesel geprüft wird. Laut einer Erhebung des Instituts Ipsos ist Trumps Zustimmungswert auf 32 Prozent gesunken, nachdem er in der Vorwoche noch bei 35 Prozent gelegen hatte.

Unversöhnliche Töne vor der UN

Trotz der Verhandlungen zeigten sich beide Seiten in ihren Reden vor der UN-Generalversammlung unversöhnlich. Trump drohte, der Iran habe die Wahl zwischen "Größe" und "Auslöschung". Irans Präsident Massud Peseschkian warf den USA hingegen "Terrorismus" vor.

Damit dauern die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Konflikts am Rande des Gipfels weiter an.

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