Geht es nach Fabrizio Romano, ist sich Alaba mit Udinese Calcio (siehe hier) einig. Doch der 34-Jährige wird nur ein weiteres Puzzleteil mit rot-weiß-rotem Einschlag.
Vor einem Jahr ging Udinese in neue Hände über, die Pozzo-Familie gab ihre Mehrheit am Klub nach 39 Jahren ab! Ein US-Investmentfonds übernahm den Klub mit 150 Millionen Euro, die Pozzos (ebenfalls Besitzer des englischen Klubs Watford) bleiben Mehrheitseigentümer.
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Der ÖFB-Kapitän ist definitiv das größte Statement des Vereins, der sich in der Serie aktuell auf Platz 13 befindet. Alaba ist aber nicht der einzige Wiener im Klub.
Austrias Alptraum als Trainer
Denn auch sein neuer Trainer Kosta Runjaić wurde in Österreichs Hauptstadt geboren. Allerdings zog der 55-Jährige bereits früh nach Deutschland und arbeitete sich dort die Fußballleiter nach oben.
Als Spieler brachte er es immerhin bis zum FSV Frankfurt, als Trainer war der Deutsche aber erfolgreicher. 2013 beerbte er einen gewissen Franco Foda, als dieser von Kaiserslautern zu Sturm Graz ging. Sein Weg führte ihn unter anderem zu Pogon Stettin, wo er Alexander Gorgon trainierte, und von 2022 bis 2024 auch zu Legia Warschau. Dort fügte er der Wiener Austria schmerzhafte Erinnerungen zu, als er nach 1:2-Heimniederlage 5:3 in Wien gewann. Im Laufe dieses Conference-League-Jahres ging es sogar bis in die KO-Phase des Turniers.
Seit Sommer 2024 ist Runjaić nun in Udine im Amt. Doch damit hört der Bezug noch nicht auf, denn mit Sandi Lovrić ist noch ein weiterer Österreicher im Verein.
Der slowenische Nationalspieler war immerhin sieben Jahre beim SK Sturm und brachte es dabei auf 79 Profi-Einsätze sowie den Cup-Erfolg 2018.
Nächstes ÖFB-Juwel vor Einbürgerung?
Und weiter: Auch zwei Innenverteidiger, mit denen der ÖFB-Superstar künftig am Platz stehen könnten, weisen Verbindungen in unsere Alpen-Nation vor. Der 18-jährige Matteo Palma bestätigte in einem Interview mit Gianluca Di Marzio kürzlich: "Ich hatte Kontakte nach Italien, Deutschland und Österreich, habe mich aber noch nicht entschieden".
Sein Vater ist österreichisch-italienischer Herkunft, seine Mutter hat deutsche und kamerunische Wurzeln. In der U15 stand er für Italien am Platz, seither für Deutschland. Eine Entscheidung hat der Innenverteidiger aber noch nicht gefällt.
Ex-Bulle am Weg zurück
Aktuell ist Palma ebenso verletzt wie Oumar Solet. Ein Name, der bei Fans der Bundesliga ebenfalls etwas auslösen wird. Der Franzose kam 2020 für 4,5 Millionen Euro von Lyon zu Red Bull Salzburg, trotz 106 Partien wurde er den Vorschusslorbeeren aber nie ganz gerecht, sein Vertrag in Wals-Siezenheim lief im Sommer 2024 aus. Es dauerte aber bis in den Jänner des nächsten Jahres, bis sich ein Klub ihm annahm: Udinese Calcio.
Wie Alaba heute wurde Solet damals ablösefrei geholt, nun ist der mittlerweile 26-Jährige gesetzt und der wertvollste Spieler im Verein.
Ex-Weltklassetalent in Udineses Reihen
Auf wen der 117-fache Nationalspieler ebenfalls treffen wird, ist Nicolo Zaniolo. Der 27-Jährige hat zwar keinen Bezug zu Österreich, galt einst aber als größtes Talent seines Landes, konnte bei der AS Roma, Aston Villa oder Atalanta aber nie Weltklasse-Status erreichen – vorrangig wegen gleich zwei Kreuzbandrissen und zahlreichen weiteren Verletzungen.
Mit zuletzt drei Pleiten in Folge wird die Führungspersönlichkeit Alaba dem rot-weiß-rot gefärbten Klub Udinese sicher weiterhelfen können. In absehbarer Zeit dann wohl auch am Feld.
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