Klarer Hinweis

Rätsel um Rapid-"Fetzn"-Diebstahl vor Lösung

Rapid-Fans jubeln im Stadion, schwenken grüne Fahnen und tragen weiße T-Shirts.
© GEPA pictures
Ist das Rätsel um den "Fetzn"-Diebstahl bei den Rapid Ultras gelöst? Aus dem Verein kommen klare Signale.
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Der Einbruch von Venedig sorgt für Wirbel bei den Rapid Ultras. Nach der knappen 0:1 Niederlage im Testspiel gegen Venezia am vergangenen Samstag folgte eine böse Überraschung: Ausgerechnet das Auswärtsbanner, der legendäre "Besuchsfetzn", wurde von Dieben aus dem Auto geklaut, nachdem die Scheiben eingeschlagen worden sind. Gestohlen wurde auch der "UR & Gate 13 Jubiläumsfetzn".

Im Ernstfall droht den Ultras die Auflösung

Die Ultras machten den bitteren Vorfall selbst öffentlich. Zunächst war es unklar, ob es wirklich ein Diebstahl oder eine gezielte Aktion der Ultraszene war.

Für die Ultras ist der Banner mehr als nur ein Stück Stoff. Im Ernstfall kann der Verlust eines solchen Gegenstands die Auflösung der Ultra-Gruppe als Folge haben. Noch am Sonntag ließen die Ultras wissen, dass sie vor einer unklaren Zukunft stehen. Vor möglicherweise "erheblichen Folgen" war die Rede. Erste Events wurden abgesagt, wie die für Samstag anberaumte 30-Jahrfeier der "Tornados".

Jetzt scheint der Krimi um den "Fetzn" aber um eine Facette reicher zu sein.

Logo zurück, Statements gelöscht

Heute fiel auf, dass die ursprünglichen Statements vonseiten des Klubs gelöscht worden sind. Außerdem kehrte das Logo auf die Homepage zurück. Das sind laut Kennern deutliche Zeichen für eine Entspannung der Lage und ein Bekenntnis zum Fortbestehen des Ultra-Fanclubs. Damit setzten die Ultras zumindest indirekt ein Zeichen, dass es weitergeht.

Laut aktuellsten Darstellungen einer bedeutenden, internationalen Vereinigung soll es sich um zwei gewöhnliche Diebe gehandelt haben, die ins Auto eingebrochen sind. Es sollen dann die Ultras der befreundeten Venezia Mestre gewesen sein, die die Langfinger gestellt und das Banner wieder sicher zurückgeführt haben.

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