Oma und Opa schenken Österreichs Familien jährlich 202 Millionen Stunden. Die neue Studie des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) zeigt: Ohne die Großeltern würde nichts mehr funktionieren.
In Geld ausgedrückt macht das laut ÖGB satte 3,63 Milliarden Euro aus. So viel ist die unbezahlte Arbeit wert, die Großeltern jedes Jahr in die Betreuung ihrer Enkelkinder stecken.
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10 Stunden "Oma-Schicht" pro Woche
358.000 Enkelkinder unter 12 Jahren werden regelmäßig von den Großeltern behütet, enthüllt die Studie. 10 Stunden pro Woche ist die durchschnittliche "Oma-Schicht" pro Kind. 65 Prozent dieser Zeit fallen genau in die klassische Arbeitszeit (7 bis 18 Uhr) – also genau dann, wenn die Eltern im Job gebraucht werden.
Würden die Großeltern da nicht mehr mit anpacken, müssten Eltern schlagartig 132 Millionen Arbeitsstunden streichen. Das entspricht dann laut Berechnungen des ÖGB einem Bruttoeinkommen von 2,87 Milliarden Euro.
Die Botschaft des ÖGB ist klar: Senioren werden in Österreich viel zu oft nur als Belastung für das Pensions- und Gesundheitssystem dargestellt.
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