Nations League

ÖFB-Premiere: Dieser Youngster steht gegen Kosovo im Tor

Premiere für Salzburg-Goalie Christian Zawieschitzky.
© GEPA
Jetzt ist es fix: Christian Zawieschitzky bekommt gegen den Kosovo seine große ÖFB-Bühne. Der erst 19-jährige Salzburg-Goalie steht erstmals im Tor der Nationalmannschaft – und vor dem wohl größten Moment seiner noch jungen Karriere.
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Der erst 19-jährige Schlussmann von Red Bull Salzburg feiert am Sonntag gegen den Kosovo (ab 18 Uhr, HIER im Sport24-Liveticker) sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft. Teamchef Ralf Rangnick hatte bereits am Samstag auf der Abschluss-Pressekonferenz verraten, dass ein Torhüter erstmals für Österreich zum Einsatz kommen wird. Übrig blieben zwei Kandidaten: Zawieschitzky und Lukas Jungwirth.

Das Rennen machte schließlich der Salzburg-Goalie. Für Jungwirth heißt es dagegen weiter warten. Der LASK-Schlussmann steht nicht im 23-Mann-Kader für das Duell mit dem von Franco Foda betreuten Kosovo und muss damit auf seine Premiere im ÖFB-Team noch warten.

Nach dem ÖFB-Debüt geht es direkt weiter

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Zawieschitzky übrigens nicht. Nach dem Nations-League-Heimspiel geht es für den 19-Jährigen direkt weiter zur österreichischen U21. Dort wird der Salzburg-Torhüter bei den wichtigen Begegnungen gegen Dänemark und Wales aushelfen.

Und Zawieschitzky ist nicht der einzige Youngster, der gegen den Kosovo erstmals ganz nah an der ÖFB-Bühne steht: Felix Bacher und der erst 18-jährige Vasilije Markovic wurden ebenfalls erstmals in einen Spieltagskader der Nationalmannschaft berufen.

Gregoritsch, Mwene & Lienhart nicht dabei

Rangnick muss gegen den Kosovo allerdings auf mehrere bekannte Gesichter verzichten. Michael Gregoritsch hat den Sprung zurück in den Kader nach seiner Verletzung beim 3:1-Erfolg gegen Israel nicht rechtzeitig geschafft. Der Stürmer verpasste zuletzt auch das Abschlusstraining.

Für größere Verwunderung sorgen die Namen Phillipp Mwene und Philipp Lienhart. Beide standen gegen Israel noch über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. Besonders Mwene hatte dabei noch für einen späten Jubel gesorgt: In der 90. Minute erzielte er den vorentscheidenden Treffer zum 2:1.

Damit musste Rangnick sein ursprünglich 27 Spieler umfassendes Aufgebot um drei Feldspieler und einen Torhüter reduzieren. Denn für ein Spiel dürfen maximal 23 Akteure – 20 Feldspieler und drei Torhüter – nominiert werden.

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