Eklat

Kickl als "Nazi": Justiz weist Anzeige gegen Firmenchef ab

Stephan Zöchling
© oe24.TV
Remus-Chef Zöchling hatte FPÖ-Chef wegen Nähe zu Identitären scharf kritisiert - Staatsanwaltschaft leitet aber kein Verfahren ein
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Remus-Chef Stephan Zöchling wurde im September 2026 FPÖ angezeigt, nachdem er in einem oe24.TV-Interview FPÖ-Parteichef Herbert Kickl indirekt als "Nazi" bezeichnet hatte. Konkret war es in der betreffenden Interview-Passage um die in Medien thematisierten Verstrickungen zwischen der FPÖ-Jugend und den Identitären. Auch oe24 berichtete. Zöchling erklärte: Kickl habe "die Identitären, die ja ganz klar wirklich rechtsextrem, rassistisch und fremdenfeindlich sind, als rechte NGO bezeichnet hat, also das extrem verharmlost." Es habe aber nicht die Auswirkung, dass Menschen aufwachen und sich denken: "Wir wollen keinen Nazi an der Spitze Österreichs sitzen haben", so Zöchling.

Nun, eine Anzeige - offenbar von der FPÖ - erfolgte auf dem Fuß, darin wird Zöchling Verharmlosung von NS-Verbrechen vorgeworfen. So hatte es geheißen: "Es liegt insgesamt der Verdacht nahe, dass die getätigten Aussagen den Tatbestand des § 3h Abs. 1 VerbotsG erfüllen, nämlich dadurch, dass Stephan Zöchling die nationalsozialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verharmlost, indem er sie bagatellisiert und sohin ihre Verwerflichkeit relativiert."

Nun, die Sache ist jetzt vom Tisch: oe24 liegt die Mitteilung der Staatsanwaltschaft Wien vor, wonach kein Verfahren eingeleitet wird. Zöchling  zu oe24: "Ich habe das erwartet".

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