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Gerhard Zeiler ist die letzte Rettung für die SPÖ

Kann Nehammer Kanzler Kickl verhindern?
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Ein Kommentar von oe24-Chefredakteur Niki Fellner.
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Dass die SPÖ ihren unbeliebten Parteivorsitzenden Andreas Babler loswerden will, ist seit Monaten ein offenes Geheimnis. Offen war bisher, wann, wie und mit wem der rote Putsch passieren soll. Jetzt steht mit Gerhard Zeiler ein Kandidat parat, der bereit ist, die SPÖ zu retten.

Zeiler ist die letzte Chance für die SPÖ: Mit ihm würde die Partei von ihrer derzeitigen Linksaußen-Positionierung wieder in die Mitte rücken. Zeiler ist ein Top-Manager, steht für Wirtschaftskompetenz. Damit könnte die SPÖ auch bei ÖVP- und NEOS-Wählern punkten. Und in einer Regierung kann sich der Medien-Profi Zeiler als Anti-Kickl positionieren, der anpackt und umsetzt.

Viel Zeit hat die SPÖ aber nicht. Umso länger die roten Granden zögern, umso mehr beschädigen sie ihren neuen Hoffnungsträger und umso desaströser werden die Umfragen.

Die große Frage ist jetzt, ob Babler freiwillig das Feld räumt und seiner Partei einen Neustart ermöglicht. Oder ob er im Kamikaze-Stil in eine Kampfabstimmung bei einer Mitgliederbefragung geht und die SPÖ damit endgültig ruiniert.

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