1,8 Mio. Euro Kosten

Finanzierung für HC-Artmann-Park steht

Mehrere bemalte Tafeln mit Graffiti und Porträt im H.C.-Artmann-Park vor Wohnhäusern.
© Daniel Dutkowski
Für die geplante Neugestaltung des HC-Artmann-Parks in Wien-Penzing ist die Finanzierung praktisch unter Dach und Fach.
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Der HC-Artmann-Park im 14. Bezirk wird in den kommenden Jahren erweitert und modernisiert. Insgesamt fließen gut 1,8 Millionen Euro in das Projekt, wovon 60 Prozent gefördert werden. Nach Abzug der zugesagten Förderung fallen für das Bezirksbudget 2027 und 2028 je 370.000 Euro an. Der nötige Beschluss im Bezirksparlament ist für Dezember vorgesehen.

Auf rund 3.000 Quadratmetern entstehen neue Freizeit- und Erholungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zudem werden 370 Quadratmeter Boden entsiegelt und zusätzliche Bäume gepflanzt. Auch das Umfeld des Parks steht im Fokus: Durch Anpassungen bei den Verkehrsflächen soll die Verkehrssicherheit für Fußgänger und insbesondere für Kinder verbessert werden.

"Die Bedeutung von Parks und Grünräumen ist angesichts extremer Hitzewellen größer denn je. Kleine und große Grünanlagen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas im Grätzel und erhöhen die Aufenthalts- und Lebensqualität der der Anrainerinnen und Anrainer", betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).

Kritik der Volkspartei

"Wir sind nicht gegen Parks und wir sind nicht gegen deren Verbesserung. Aber wir sind gegen eine Politik, die Bürgerbeteiligung auf Informationstermine reduziert und geringfügige Anpassungen danach als große Mitsprache verkauft“, stellt ÖVP-Klubobmann Andreas Eisenbock kritisch fest. "Gute Bürgerbeteiligung misst sich nicht daran, wie viele Informationstermine stattgefunden haben. Sie misst sich daran, ob die Menschen am Ende wissen, was konkret vor ihrer Haustüre passiert, Entscheidungen nachvollziehen können und ob ihre Anliegen rechtzeitig gehört und ernst genommen werden."

"Politik muss zuhören, erklären und bereit sein, Pläne nochmals zu hinterfragen. Das gilt besonders dann, wenn es um 1,8 Millionen Euro Steuergeld und um einen öffentlichen Raum geht, der das unmittelbare Lebensumfeld vieler Menschen nachhaltig verändert", so Eisenbock weiter und abschließend: "Eine gute Neugestaltung des H.-C. -Artmann-Parks kann gelingen. Voraussetzung ist aber, dass sie nicht über die Köpfe der Menschen hinweg beschlossen wird, sondern transparent, nachvollziehbar und gemeinsam mit den Penzingerinnen und Penzingern entsteht."

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