Fußgängerweg

Durchstich beim Linzer Hauptbahnhof wird Thema im Gemeinderat

Durchstich beim Bahnof
© Linz Plus
Mit dem geplanten neuen Quartier zwischen der Unionkreuzung und der Anzengruberstraße nimmt die Debatte über die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs wieder an Fahrt auf.
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Während die Hauptbahnhöfe in Graz, Salzburg und Innsbruck von verschiedenen Seiten erreichbar sind, gibt es in Linz nach wie vor nur den Eingang bei der Kärntnerstraße. Das ist unpraktisch und führt für viele Bürger zu Zeitverlusten. "Vom Andreas-Hofer-Platz ist der nächstgelegene Bahnsteig nur rund 550 Meter Luftlinie entfernt. Dennoch müssen die Menschen von dort bis zu 1,5 Kilometer und somit die dreifache Strecke zurücklegen, um ihr Ziel zu erreichen", verweist Klubobmann Helge Langer (Grüne) auf den dadurch entstehenden Zeitverlust. Dabei würde es bereits einen Fußweg geben, der die Unionstraße mit dem Bahnhof verbindet. Die Grünen und Linz Plus stellen einen Gemeinderatsantrag am 24. September zur Öffnung im Rahmen der bevorstehenden großen Veränderungen auf dem Areal der ÖBB im Bereich der Wiener Straße sowie der Unionstraße.

"Weil ich in der Milliardeninvestition und der Projektentwicklung unmittelbar angrenzend an den Bahnhof aktuell wieder einmal ein 'historisches' Zeitfenster sehe, bringe ich in der nächsten Sitzung den entsprechenden GR-Antrag ein", sagt Stadtplaner und Gemeinderat Lorenz Potocnik (Linz Plus).

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