Zusatzausbildung

Darum liegt der gefürchtetste Flughafen Europas in Österreich

Blick auf die Landebahn des Flughafens Innsbruck mit Bergen und Stadt im Hintergrund.
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Piloten brauchen sogar eine Zusatzausbildung.
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Der Flughafen Innsbruck hat bei Piloten einen besonderen Ruf und gilt sogar als der gefürchtetste Airport Europas. Von einem "gefährlichen" Es sind die geografischen und meteorologischen Bedingungen, die Starts und vor allem Landungen in Tirol anspruchsvoller machen als an vielen anderen Flughäfen.

Der Airport liegt mitten im Inntal und ist auf mehreren Seiten von den Bergen der Alpen umgeben. Dadurch können sich die Windverhältnisse auf kurzer Distanz deutlich verändern. Besonders bei kräftiger Strömung entstehen über den Berghängen Turbulenzen und sogenannte Verwirbelungen, die Flugzeuge beim Anflug beeinflussen können.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Föhn. Der typische Alpenwind kann im Raum Innsbruck kräftig werden und für wechselnde Windrichtungen und starke Böen sorgen. Rund um den Flughafen sind unter bestimmten Wetterlagen Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h möglich. Für die Piloten bedeutet das, die aktuelle Wettersituation und die Windentwicklung besonders genau im Blick zu behalten.

Mehrere Flugzeuge stehen am verschneiten Flughafen Innsbruck vor schneebedeckten Bergen.
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Gefürchtet, aber nicht gefährlich

Auch die Topografie stellt zusätzliche Anforderungen. Innsbruck gehört zu den Flughäfen mit besonderen betrieblichen Voraussetzungen und wird von Airlines entsprechend eingestuft. Piloten benötigen deshalb eine spezielle Einweisung beziehungsweise Zusatzausbildung, bevor sie den Airport regelmäßig anfliegen dürfen. Zudem gibt es spezielle Anflugverfahren, die auf die Lage zwischen den Bergen abgestimmt sind.

Trotz der anspruchsvollen Bedingungen verfügt der Flughafen über eine gute Sicherheitsbilanz. Schwere Unglücke, die unmittelbar mit dem schwierigen Anflug in Verbindung stehen, liegen Jahrzehnte zurück. Gerade die besonderen Vorgaben, die Ausbildung der Piloten und die genaue Überwachung der Wetterbedingungen sollen dazu beitragen, dass der spektakuläre Alpen-Airport sicher betrieben werden kann.

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